Bandelmeisterschaft bei den OFV-Stockschützen

Andreas Lehner erkämpft sich Titel

Neben dem samstäglichen Trainingsbetrieb ermittelten die OFV-Stockschützen auf den Bahnen an der Arberstrasse wieder ihren Meister im Bandelschießen. Erschwerend kommt bei dieser Meisterschaft hinzu, nicht nur die optimale Zehn bei den Bandeln zu treffen, sondern auch noch im Zielfeld die Zehn zu ermaßen. Bei diesen zehn Versuchen, die jeder Aktive hat, ist also der gerade Schuss in die Bandelmitte genauso wichtig, wie die Länge des Schusses zum Mittelpunkt des Zielkreises. Während bei so manchen Schützen zwar die Richtung, dafür aber nicht die Länge stimmte, fehlte es bei den anderen wiederum am geraden Schuss.

Optimal verlief der Wettkampf bei schwierigen, regennassen äußeren Witterungsbedingungen mit 175 von 200 möglichen Punkten für Andreas Lehner, welcher die Meisterschaft zum ersten Mal für sich entscheiden konnte und dabei Hans Zens mit 169 und Siegfried Fuchshuber mit 168 Punkten auf die restlichen beiden Stockerlplätze verwies.

Die weiteren Ränge von vier bis zehn erzielten: Erhard Heinz (163), Walter Reithmeier (161), Bernhard Bauer (160), Irmgard Harant (159), Martin Diewald (158), Josef Thalhammer (157) und Kurt Harant mit (156) Punkte.

OFV-Spartenleiter Hermann Wittmann konnte zum Abschluss des Wettkampfes an alle zwanzig Teilnehmer die von ihm persönlich und von Josera-Zens gesponserten Sachpreise verteilen, während Andreas Lehner zusätzlich den von der OFV-Vereinsheim Wirtin Renate Hingerl gestifteten Wanderpokal erhielt.

 

 

Spartenleiter Hermann Wittmann mit den Tagesbesten Hans Zens, Andreas Lehner und Siegfried Fuchshuber (v.li.)

Nachpflanzung in der Streuobstwiese

Nachdem vor zehn Jahren aus dem Nachlass von Karl Niebauer sen. die Streuobstwiese in Vorderöd mit 35 Obstbäumen durch die Sparte Landschaftspflege im Ortsförderverein (OFV) angelegt und laufend gepflegt worden ist, wurde am vergangenen Wochenende die Bepflanzung ergänzt. Der OFV Hauptverein stellte der Sparte einige heimische Obstbäume wie die „Schönberger Hauszwetschge“ und als Birnenbaum die „Gute Luise“ zur Verfügung. Diese Sorten sollten das nasskalte, raue Klima am Hinteröder Bach bestens vertragen und somit ist auch ein entsprechender Ertrag, für die Besucher zum Naschen, zu erwarten. Des Weiteren wurden aus dem Hausgarten der Familie Fuchshuber in Niederaich zu groß gewordene Kastanienbäume und eine Eberesche am Rande der Feuerstelle und Sitzgruppe integriert und dieses Baumensemble rundet nun das Areal des Aufenthaltsbereichs sinnvoll ab.

Weitere Baumspenden oder zu groß gewordenen Obstgehölze aus den privaten Hausgärten, falls eine Verpflanzung noch möglich ist, werden in der Sparte Landschaftspflege dankbar angenommen.

Die Baumpflanztruppe mit, Johann Schmidt, Siegfried Fuchshuber, Walter Obermeier und Andreas Lehner (v.li.)